7 thoughts on “Contact

  1. Hallo,
    ich fand Deinen Talk sehr interessant und hoffe Du hast Erfolg und ein paar Leute springen auf. Ich meine für vieles gibts mittlerweile Schaltpläne zum DIY-Ätzen u. Bestücken von Boards (wenn ich mal an die Homecomputerszene denke)+ freie Firmware, wär doch nett wenn man sowas auch mal Reverse-engineeren könnte (sollte ja von Profis möglich sein das Board zu basteln – ich kanns leider nicht).

    Habe kein Hörgerät, aber einen ständig wiederkehrenden Tinnitus. Er ist auch in den hohen Frequenzen knapp unterhalb der Hörschwelle. Habe mich in einigem was Du gesagt hast wiedergefunden: Gang zum Doc, Audiogramm, – bei mir dann Meds verschreiben, selbst bezahlte Infusionen, Schulterzucken und nette Worte vom Doc (blabla lernen damit zu leben blala), nächster Rückfall; repeat cycle. Auch sucht man sich die Location zum Ausgehen immer genauer aus (ist da laute musik?, gibts ne stelle wo ich mich hinter/unter die Boxen setzen kann, schaffen meine Ohrstöpsel die Lautstärke? Hör ich noch was meine Freundin/Freunde sagen? Sonst— nächster Rückfall und das ganze geht wieder von vorne los).

    Aber eigentlch wollte ich nur nen link loswerden, da ich auch einen hochfrequenten Tinnitus habe:
    http://lets-beat-tinnitus.co.uk/blog/free-tinnitus-pulse-therapy/

    Das sind keine Masker zum direkten überdecken, sondern der Tinnitus wird für ein paar Sekunden ausgeknipst.

    Such-Stichwort: Laterale Inhibition.

    Sehr ungenaue Erklärung: Die Nerven der den beschädigten Arealen angrenzenden Bereiche werden kurzfristig bestimmten Impulsen ausgesetzt und dimmen die defekten Nerven automatisch für ein paar Sekunden runter (das ist auch extrem wichtig beim Sehen).
    Ergebnis: Wenn der Tinntus mal wieder superstark ist, kann man sich so für ein paar Sekunden Ruhe verschaffen. Ich weiss nur nicht wie das mit einem Hörgerät funktioniert, ob da eben die Noise-Cancelling Software zwischenfunkt. Funktioniert bei mir auch über die normale Stereoanlage, d.h. braucht nicht unbedingt einen Kopfhörer (benutze schon ewig keinen mehr … viel zu gefährlich für mich). Gleiche Warnung die Du auch schon gegeben hast, bitte erst leise probieren, kann wenn zu laut abgespielt, Audioequipment bzw. deine Ohren weiter beschädigen und alles auf eigene Gefahr.

    Viel Erfolg mit Deinem Traum/Projekt.

  2. Ein interessanter Vortrag. Ich hoffe, dass hier ein Anreiz geschaffen wird, dass es in diesem technischen Bereich “Hörgeräte” vielleicht bald möglich sein wird, dass mit Hilfe von Freeware die Eigen-Justage von Hörgeräten möglich sein wird.
    Hierzu der folgende Hintergrund: Die Hörgeräte-Lobby hat es geschafft den Handel von gebrauchten Hörgeräten zu unterbinden. Dies wird mit Hygienebestimmungen begründet. Daraus folgt, dass Ebay und andere keine gebrauchten Hörgeräte anbieten dürfen, und wenn doch, dann vielleicht mal mit der Bezeichnung “Hörhilfe”. Das führt dazu, dass funktionsfähige und teilweise wenig benutzte Geräte nicht verkauft werden dürfen. Wenn man dann doch ein Gerät günsitig kaufen kann, dann weigert sich das Hörstudio dieses einzustellen. Damit werden gebrauchte Hörgeräte zum Elektronikschrott deklassifiziert, bzw. werden zur Schubladenware. Neue Hörgeräte indes werden zu horrenden Preisen angeboten.
    Hier würde ein Hörgeräte-Hacking ansetzen. Es gibt hier viel Bedarf, aber es gibt auch eine starke Lobby, die sicherlich alles tun wird, damit ihre Pfründe weiterhin gesichert bleiben.

  3. Wow, super inspiring initiative. Greetings from a severe hyperacusis sufferer (quite the opposite as hearing impairement in theory, though it happens to be the result of very targetted hearing loss and consecutive neural chaos, but the same tools may be used to try re-increase tolerance to sound, hence the excitement)!

    Go GNU/Tinnitus go ! 😉

  4. I’m afraid not. I have never been to any hacker conference outside Europe. I hope I will make it some day. 🙂

  5. Things I’d like to see in hearing aids;

    I notice the author mentions waterproof. Yes because I sweat horribly when I walk and yes I’ve taken a few of those noisy showers without “realizing” how I was able to hear the water.

    Solar powered and a remote I can use to adjust both from my hand instead of having to adjust controls I cant see.

    A hearing aid with cell phone pickup coil.

    I’d also like a cell phone with a voice announce that says: The person you are calling is deaf please wait for BlueTooth and headset activation. People are just plain rude about waiting for me to answer and be able to HEAR them!

    Apologies to the previous posts- I only speak English.

    Sharon

  6. Hello,
    Like Sharon above, I must use English. Sorry. I am a retired JPL/NASA engineer and have been toying with making my own ‘cheapo’ DIY hearing aid for many years. I figured I could live with a pocket model with earbuds considering that I have nothing now but “What did you say?” and turning to look at the lips.

    I may be wrong but my assumption is that the fancy smanschee aids that cost $3500 per ear are overkill and out of range for many. At least for me. So my initial design will be fairly simple and relatively easy to design. 4 stages. 1. Microphone and pre-amp. 2. Simple 2 pole high pass filter at about 500Hz (or a 30dB trebel boost). 3. 2:1 compressor circuit using Germanium diodes, and 3. An adjustable peak limiter/driver amp for the buds. I know this will drive the pros nuts as there is no 14 band programmable EQ, etc. But considering I cant afford and never heard the ‘good’ ones, it should be worlds better than what I hear now. Good enough to understand people and movies I hope but probably wont help my love of music much.

    Good luck on the DIY Hack of the ‘good’ ones though. Sounds like some cool ideas. Maybe I will hit the Lotto and buy a pair. And maybe Global Warming will heal by itself 😉
    Thanks, Gary

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